Personaldienstleister Pflege FAQ: Antworten für Pflegedirektionen zur professionellen Zusammenarbeit

Die Personaldienstleister Pflege FAQ beantwortet die wichtigsten Fragen von Entscheidungsträgern in Pflegeeinrichtungen zur Zusammenarbeit mit externen Personaldienstleistern. Als zugelassener Personaldienstleister mit Sitz in Essen unterstützt WAMO Care GmbH Pflegeeinrichtungen in über 20 Städten des Ruhrgebiets bei der professionellen Personalbedarfsdeckung. Unter der Leitung von Geschäftsführer Wassim Achaib, der selbst aus der Pflege kommt, bietet WAMO Care maßgeschneiderte Lösungen für die Herausforderungen im Pflegealltag.

Der akute Fachkräftemangel in der Pflege stellt Pflegedirektionen täglich vor neue Herausforderungen. Personalausfälle durch Krankheit, Urlaub oder unbesetzte Stellen können die Qualität der Pflege gefährden und die Belastung des Stammteams erhöhen. Eine strategische Partnerschaft mit einem seriösen Personaldienstleister kann hier entscheidende Entlastung schaffen und gleichzeitig die Kontinuität der Pflegequalität sicherstellen.

Grundlagen der Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern in der Pflege

Was ist ein Personaldienstleister in der Pflege?

Ein Personaldienstleister in der Pflege ist ein spezialisiertes Unternehmen, das qualifizierte Pflegekräfte an Pflegeeinrichtungen vermittelt oder verleiht. Diese Dienstleister fungieren als Bindeglied zwischen verfügbaren Fachkräften und Einrichtungen mit temporärem oder langfristigem Personalbedarf. Sie übernehmen dabei die Personalakquise, -auswahl, -verwaltung und oft auch die Weiterbildung der Mitarbeiter.

WAMO Care GmbH beispielsweise hat sich als zugelassener Personaldienstleister auf die spezifischen Bedürfnisse der Pflegebranche spezialisiert. Mit Sitz in Essen und einem Einzugsgebiet von über 20 Städten im Ruhrgebiet verfügt das Unternehmen über fundierte Kenntnisse der regionalen Pflegelandschaft und kann gezielt auf lokale Anforderungen eingehen.

Rechtliche Grundlagen und Zulassungen

Personaldienstleister in der Pflege unterliegen strengen rechtlichen Bestimmungen. Sie benötigen eine Zulassung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) und müssen die spezifischen Anforderungen der Pflegebranche erfüllen. Dazu gehören unter anderem:

Unterschiedliche Modelle der Personalbereitstellung

Personaldienstleister bieten verschiedene Kooperationsmodelle an, die sich nach den spezifischen Bedürfnissen der Pflegeeinrichtungen richten:

Personalüberlassung (Zeitarbeit): Hierbei bleibt die Pflegekraft beim Personaldienstleister angestellt und wird für einen bestimmten Zeitraum an die Pflegeeinrichtung überlassen. Die fachliche Weisung erfolgt durch die Einrichtung, während der Personaldienstleister als Arbeitgeber fungiert.

Personalvermittlung: Der Personaldienstleister vermittelt qualifizierte Pflegekräfte zur direkten Anstellung an die Pflegeeinrichtung. Nach erfolgreicher Vermittlung geht das Arbeitsverhältnis direkt zwischen Einrichtung und Pflegekraft ein.

On-Call-Services: Für kurzfristige Personalbedarfe bieten viele Dienstleister flexible Abrufservices, bei denen qualifizierte Pflegekräfte bei Bedarf kurzfristig zur Verfügung gestellt werden können.

Qualitätsmerkmal: Fachkompetenz aus der Praxis

Ein entscheidendes Qualitätsmerkmal seriöser Personaldienstleister ist die fachliche Expertise der Geschäftsführung. Bei WAMO Care bringt Geschäftsführer Wassim Achaib umfangreiche Erfahrungen aus der Pflege mit. Diese Praxisnähe ermöglicht es, die spezifischen Herausforderungen von Pflegeeinrichtungen zu verstehen und passgenaue Lösungen zu entwickeln.

Häufige Fragen zur Auswahl des richtigen Personaldienstleisters

Welche Kriterien sind bei der Auswahl entscheidend?

Die Auswahl des richtigen Personaldienstleisters erfordert eine sorgfältige Prüfung verschiedener Kriterien. Besonders wichtig sind die Zulassung und Zertifizierungen des Anbieters. Ein seriöser Personaldienstleister verfügt über alle erforderlichen Genehmigungen und kann diese transparent nachweisen.

Die regionale Präsenz spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Ein Dienstleister mit lokalem Bezug kann schneller auf Anfragen reagieren und verfügt über bessere Kenntnisse der regionalen Gegebenheiten. WAMO Care mit seinem Fokus auf das Ruhrgebiet kann beispielsweise auf ein etabliertes Netzwerk von über 20 Städten zurückgreifen.

Die Qualität des Personalstamms ist ein weiteres entscheidendes Kriterium. Fragen Sie nach den Qualifikationen der verfügbaren Pflegekräfte, den Auswahlverfahren und den Weiterbildungsmöglichkeiten. Ein guter Personaldienstleister investiert kontinuierlich in die Qualifikation seines Personals.

Wie bewerte ich die Qualität eines Personaldienstleisters?

Die Bewertung der Qualität eines Personaldienstleisters sollte mehrere Dimensionen umfassen. Zunächst sind die formalen Qualifikationen zu prüfen: Verfügt das Unternehmen über die notwendigen Zulassungen und Zertifizierungen? Sind die Prozesse zur Personalauswahl und -qualifizierung dokumentiert und transparent?

Referenzen und Erfahrungsberichte anderer Pflegeeinrichtungen geben wichtige Hinweise auf die Qualität der Zusammenarbeit. Fragen Sie konkret nach Referenzkunden in Ihrer Region und bitten Sie um Kontaktmöglichkeiten für einen direkten Austausch.

Die Reaktionszeiten bei Personalanfragen sind ein praktischer Qualitätsindikator. Ein professioneller Personaldienstleister kann auch kurzfristige Anfragen zeitnah bearbeiten und verfügt über entsprechende Bereitschaftsdienste.

Welche Rolle spielt die regionale Nähe?

Regionale Nähe bringt verschiedene Vorteile mit sich. Kurze Anfahrtswege reduzieren die Belastung für die Pflegekräfte und ermöglichen flexiblere Einsatzplanungen. Gleichzeitig kann ein regionaler Anbieter schneller auf Notfälle oder kurzfristige Personalbedarfe reagieren.

Darüber hinaus kennen regionale Personaldienstleister die lokalen Gegebenheiten besser: Welche Qualifikationen sind in der Region besonders gefragt? Welche tariflichen Bestimmungen gelten? Wie ist die Konkurrenzsituation auf dem Arbeitsmarkt? Diese Kenntnisse fließen direkt in die Qualität der Dienstleistung ein.

Persönliche Beratung für Ihre Einrichtung

Sie haben spezifische Fragen zur Zusammenarbeit mit einem Personaldienstleister? Unser erfahrenes Team berät Sie gerne zu Ihren individuellen Anforderungen und entwickelt gemeinsam mit Ihnen passgenaue Lösungen für Ihren Personalbedarf.

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Kostenstrukturen und Wirtschaftlichkeit der Personaldienstleister Pflege FAQ

Wie setzen sich die Kosten zusammen?

Die Kostenstruktur bei der Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern ist transparent und planbar aufgebaut. Die Grundlage bilden die Personalkosten der eingesetzten Pflegekräfte, die sich nach Qualifikation, Erfahrung und regionalen Tarifbestimmungen richten. Hinzu kommt eine Dienstleistungsgebühr für die Vermittlung und Verwaltung.

Moderne Personaldienstleister wie WAMO Care setzen auf übertarifliche Entlohnung, um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und zu halten. Dies mag zunächst höhere Kosten bedeuten, führt aber zu einer besseren Verfügbarkeit von Personal und reduziert Ausfallzeiten durch Unzufriedenheit oder Wechsel der Pflegekräfte.

Zusätzliche Kosten können für Sonderleistungen wie Nacht- oder Wochenenddienste, Feiertage oder besonders kurzfristige Anfragen entstehen. Diese sollten transparent kommuniziert und vertraglich geregelt werden.

Welche versteckten Kosten können auftreten?

Bei unseriösen Anbietern können verschiedene versteckte Kosten die Zusammenarbeit belasten. Dazu gehören beispielsweise zusätzliche Gebühren für die Bereitstellung von Personal außerhalb der regulären Arbeitszeiten, Kosten für Anfahrten oder Schulungen, die nicht im ursprünglichen Angebot enthalten waren.

Seriöse Personaldienstleister vermeiden solche versteckten Kosten durch transparente Preisgestaltung und detaillierte Verträge. Alle Leistungen und die entsprechenden Kosten sollten vorab klar definiert und schriftlich fixiert werden.

Ein weiterer Aspekt sind mögliche Zusatzkosten durch qualitative Mängel: Müssen Pflegekräfte häufig ausgetauscht werden oder entstehen Mehraufwendungen durch unzureichende Qualifikationen, kann dies die Gesamtkosten erheblich erhöhen.

Wirtschaftlichkeitsbetrachtung: Kosten vs. Nutzen

Die Wirtschaftlichkeit der Zusammenarbeit mit einem Personaldienstleister muss ganzheitlich betrachtet werden. Neben den direkten Kosten sind die eingesparten Aufwendungen für Personalrekrutierung, -verwaltung und -entwicklung zu berücksichtigen.

Die Vermeidung von Personalausfällen und die damit verbundene Sicherstellung der Pflegequalität haben einen direkten wirtschaftlichen Wert. Überlastung des Stammteams kann zu erhöhten Krankenständen und Fluktuation führen, was langfristig deutlich höhere Kosten verursacht als die Inanspruchnahme professioneller Personaldienstleistungen.

Darüber hinaus ermöglicht die Flexibilität bei der Personalplanung eine bessere Anpassung an schwankende Bedarfe, ohne feste Personalkosten für Zeiten geringerer Auslastung tragen zu müssen.

Qualitätssicherung und Qualifikationen der Pflegekräfte

Welche Qualifikationen bringen die Pflegekräfte mit?

Professionelle Personaldienstleister stellen ausschließlich qualifizierte Pflegekräfte zur Verfügung, die über die erforderlichen Ausbildungen und Zertifizierungen verfügen. Dies umfasst sowohl klassische Pflegefachkräfte mit dreijähriger Ausbildung als auch spezialisierte Kräfte für verschiedene Pflegebereiche.

Die Qualifikationsbandbreite reicht von examinierten Altenpflegern und Krankenschwestern über Pflegehelfer bis hin zu spezialisierten Fachkräften für Bereiche wie Palliativpflege, Intensivpflege oder Psychiatrie. Viele Dienstleister verfügen auch über Pflegekräfte mit Zusatzqualifikationen in der Wundversorgung, Medikamentengabe oder speziellen Therapieverfahren.

Bei WAMO Care wird besonderer Wert auf die kontinuierliche Weiterbildung der Pflegekräfte gelegt. Dies umfasst sowohl fachliche Fortbildungen als auch Schulungen in kommunikativen und sozialen Kompetenzen, die für die Arbeit in verschiedenen Pflegeeinrichtungen essentiell sind.

Wie wird die Qualität der Pflegekräfte sichergestellt?

Die Qualitätssicherung beginnt bereits bei der Auswahl der Pflegekräfte. Seriöse Personaldienstleister führen umfassende Bewerbungsverfahren durch, die sowohl fachliche Kompetenzen als auch soziale Fähigkeiten und die persönliche Eignung für die Pflegearbeit prüfen.

Regelmäßige Fortbildungen und Qualifizierungsmaßnahmen stellen sicher, dass die Pflegekräfte auf dem aktuellen Stand der fachlichen Entwicklungen bleiben. Dies umfasst sowohl gesetzlich vorgeschriebene Pflichtfortbildungen als auch freiwillige Weiterbildungen zur Verbesserung der fachlichen Kompetenzen.

Ein wichtiger Baustein der Qualitätssicherung ist auch das kontinuierliche Feedback zwischen Pflegeeinrichtungen, Pflegekräften und Personaldienstleister. Regelmäßige Evaluierungen ermöglichen es, die Qualität der Zusammenarbeit zu bewerten und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen.

Einarbeitung und Integration neuer Pflegekräfte

Die erfolgreiche Integration neuer Pflegekräfte in bestehende Teams erfordert eine strukturierte Herangehensweise. Professionelle Personaldienstleister unterstützen sowohl die Pflegeeinrichtungen als auch ihre Mitarbeiter bei diesem Prozess.

Eine systematische Einarbeitung beginnt bereits vor dem ersten Arbeitstag mit der Übermittlung relevanter Informationen über die Einrichtung, die Bewohner und die spezifischen Arbeitsabläufe. Während der ersten Einsätze sollte eine erfahrene Pflegekraft als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Die Anpassung an die spezifischen Standards und Arbeitsweisen der Einrichtung ist ein kontinuierlicher Prozess. Regelmäßige Gespräche zwischen den Pflegekräften, der Einrichtungsleitung und dem Personaldienstleister helfen dabei, eventuelle Schwierigkeiten frühzeitig zu identifizieren und zu lösen.

Rechtliche Aspekte und Vertragsgestaltung

Welche rechtlichen Bestimmungen sind zu beachten?

Die Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern in der Pflege unterliegt verschiedenen rechtlichen Bestimmungen, die sowohl den Schutz der Arbeitnehmer als auch die Qualität der Pflegeleistungen sicherstellen sollen. Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) bildet die rechtliche Grundlage für die Personalüberlassung und regelt unter anderem die Equal Pay-Bestimmungen.

Pflegeeinrichtungen müssen sicherstellen, dass sie nur mit zugelassenen Personaldienstleistern zusammenarbeiten. Die Zulassung ist regelmäßig zu überprüfen, da sie zeitlich befristet ist und bei Verstößen entzogen werden kann.

Besondere Beachtung verdienen die Bestimmungen zur Arbeitszeit und zu Ruhezeiten. Auch bei der Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern müssen die gesetzlichen Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes eingehalten werden. Dies betrifft sowohl die maximale tägliche und wöchentliche Arbeitszeit als auch die Mindestruhezeiten zwischen den Einsätzen.

Wichtige Vertragsbestandteile

Ein professioneller Dienstleistungsvertrag sollte alle wesentlichen Aspekte der Zusammenarbeit eindeutig regeln. Dazu gehören die genaue Beschreibung der zu erbringenden Leistungen, die Qualifikationsanforderungen an die Pflegekräfte und die Verantwortlichkeiten beider Vertragspartner.

Die Kostenstruktur sollte transparent dargestellt werden, einschließlich aller Grund- und Zusatzleistungen. Auch die Kündigungsmodalitäten und eventuelle Ausstiegsklauseln sind wichtige Vertragsbestandteile, die beiden Parteien Planungssicherheit geben.

Regelungen zur Qualitätssicherung und zu Sanktionsmöglichkeiten bei Leistungsmängeln schützen die Interessen der Pflegeeinrichtung. Gleichzeitig sollten auch die Rechte und Pflichten der überlassenen Pflegekräfte klar definiert werden.

Haftung und Versicherungsschutz

Die Haftungsregelungen bei der Personalüberlassung sind komplex und sollten vertraglich eindeutig geregelt werden. Grundsätzlich haftet der Personaldienstleister für seine Arbeitnehmer, während die Pflegeeinrichtung für die ordnungsgemäße Anleitung und Überwachung verantwortlich ist.

Seriöse Personaldienstleister verfügen über umfassende Versicherungen, die sowohl Berufshaftpflicht als auch Unfallversicherung für die überlassenen Mitarbeiter umfassen. Die Deckungssummen und -bereiche sollten den spezifischen Risiken der Pflegearbeit entsprechen.

Bei Schäden, die durch überlassene Pflegekräfte entstehen, ist die Schadensregulierung zwischen den Versicherungen der beteiligten Parteien zu koordinieren. Klare vertragliche Regelungen können hier spätere Streitigkeiten vermeiden.

Zusatzleistungen für Mitarbeiterzufriedenheit

WAMO Care geht über die gesetzlichen Mindeststandards hinaus und bietet seinen Pflegekräften zusätzliche Leistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie wunschfreie Dienstplangestaltung. Diese Zusatzleistungen fördern die Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung, was sich direkt auf die Qualität und Kontinuität der Pflegeleistungen auswirkt.

Praktische Umsetzung der Zusammenarbeit

Wie läuft die Personalanforderung ab?

Ein effizientes System für Personalanforderungen ist entscheidend für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Die meisten professionellen Personaldienstleister bieten verschiedene Kanäle für die Anforderung von Personal an: telefonisch, per E-Mail oder über Online-Portale.

Für kurzfristige Bedarfe sollten Notfall-Hotlines verfügbar sein, die auch außerhalb der regulären Geschäftszeiten besetzt sind. Bei WAMO Care können Pflegeeinrichtungen sowohl geplante als auch ungeplante Personalbedarfe flexibel anmelden und erhalten schnellstmöglich Rückmeldung zur Verfügbarkeit geeigneter Pflegekräfte.

Die Anforderung sollte spezifische Informationen enthalten: benötigte Qualifikationen, Einsatzzeitraum, Arbeitszeiten und besondere Anforderungen. Je detaillierter die Angaben, desto passgenauer kann der Personaldienstleister geeignete Kandidaten auswählen.

Kommunikation und Feedback-Prozesse

Eine offene und regelmäßige Kommunikation ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Dies umfasst sowohl den direkten Austausch zwischen Pflegeeinrichtung und Personaldienstleister als auch das Feedback zu den eingesetzten Pflegekräften.

Etablierte Feedback-Prozesse ermöglichen es, die Qualität der Zusammenarbeit kontinuierlich zu verbessern. Dies kann durch regelmäßige Gespräche, standardisierte Bewertungsbögen oder digitale Feedback-Systeme erfolgen.

Wichtig ist auch die Kommunikation mit den überlassenen Pflegekräften selbst. Ihr Feedback über die Arbeitsbedingungen und die Integration in das Team kann wertvolle Hinweise für Optimierungen geben.

Langfristige Partnerschaft vs. situative Zusammenarbeit

Pflegeeinrichtungen können zwischen verschiedenen Arten der Zusammenarbeit wählen. Eine langfristige Partnerschaft bietet den Vorteil kontinuierlicher Betreuung und eines festen Ansprechpartners, der die spezifischen Bedürfnisse der Einrichtung genau kennt.

Bei einer strategischen Partnerschaft kann der Personaldienstleister auch bei der Personalplanung und -entwicklung beratend tätig werden. Dies umfasst beispielsweise Analysen des Personalbedarfs, Empfehlungen für Qualifizierungsmaßnahmen oder Unterstützung bei der Optimierung von Dienstplänen.

Situative Zusammenarbeit eignet sich für Einrichtungen, die nur gelegentlich externen Personalbedarf haben. Auch hier ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit wichtig, um bei Bedarf schnell und zuverlässig Unterstützung zu erhalten.

Besondere Herausforderungen und Lösungsansätze

Umgang mit kurzfristigen Personalausfällen

Kurzfristige Personalausfälle gehören zum Alltag in Pflegeeinrichtungen und stellen besondere Anforderungen an die Flexibilität von Personaldienstleistern. Ein professioneller Service verfügt über einen Pool von Bereitschaftskräften, die auch sehr kurzfristig eingesetzt werden können.

Die Herausforderung liegt darin, auch bei kurzfristigen Einsätzen qualifizierte und mit den Gegebenheiten der Einrichtung vertraute Pflegekräfte bereitzustellen. Dies erfordert eine vorausschauende Planung und enge Abstimmung zwischen allen Beteiligten.

Moderne Personaldienstleister nutzen digitale Tools zur Optimierung der Personalplanung. Apps und Online-Plattformen ermöglichen es, verfügbare Pflegekräfte schnell zu identifizieren und zu kontaktieren.

Integration in bestehende Teams

Die Integration externer Pflegekräfte in bestehende Teams erfordert Sensibilität und professionelle Begleitung. Sowohl die Stammkräfte als auch die externen Mitarbeiter müssen auf die Zusammenarbeit vorbereitet werden.

Wichtig ist die Kommunikation der Standards und Arbeitsweisen der Einrichtung. Ein Einarbeitungsleitfaden kann dabei helfen, neue Pflegekräfte schnell mit den spezifischen Anforderungen vertraut zu machen.

Regelmäßige Team-Besprechungen, in die auch die externen Pflegekräfte einbezogen werden, fördern die Integration und ermöglichen einen kontinuierlichen Austausch über Verbesserungsmöglichkeiten.

Qualitätskontinuität sicherstellen

Die Sicherstellung kontinuierlicher Pflegequalität bei wechselndem Personal ist eine zentrale Herausforderung. Standardisierte Arbeitsabläufe und Dokumentationssysteme helfen dabei, auch mit externen Kräften gleichbleibend hohe Qualität zu gewährleisten.

Eine enge Zusammenarbeit zwischen Stammteam und externen Pflegekräften ist essentiell. Dies umfasst sowohl die fachliche Abstimmung als auch den Austausch über die individuellen Bedürfnisse und Besonderheiten der Bewohner.

Regelmäßige Qualitätskontrollen und Bewertungen helfen dabei, eventuelle Qualitätsschwankungen frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern. Dabei sollten sowohl objektive Kriterien als auch das Feedback von Bewohnern und Angehörigen berücksichtigt werden.

Zukunftstrends und Entwicklungen

Digitalisierung in der Personalvermittlung

Die Digitalisierung verändert auch die Personaldienstleistung in der Pflege grundlegend. Online-Plattformen ermöglichen es, Personalbedarfe und verfügbare Pflegekräfte in Echtzeit zu matchen. Dies erhöht sowohl die Geschwindigkeit als auch die Passgenauigkeit der Vermittlung.

Mobile Apps erlauben es Pflegekräften, flexibel auf Jobangebote zu reagieren und ihre Verfügbarkeit zu kommunizieren. Gleichzeitig erhalten Pflegeeinrichtungen direkten Zugang zu aktuellen Informationen über verfügbares Personal.

Künstliche Intelligenz und Algorithmen können dabei helfen, die bestmögliche Zuordnung zwischen Anforderungen und Qualifikationen zu finden. Dies reduziert Fehlvermittlungen und erhöht die Zufriedenheit aller Beteiligten.

Neue Arbeitsmodelle und Flexibilität

Der Arbeitsmarkt in der Pflege verändert sich hin zu mehr Flexibilität und individuellen Arbeitsmodellen. Viele Pflegekräfte bevorzugen flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, in verschiedenen Einrichtungen Erfahrungen zu sammeln.

Personaldienstleister können diese Flexibilität bieten und gleichzeitig Pflegeeinrichtungen bei der Anpassung an diese neuen Anforderungen unterstützen. Dies umfasst sowohl die Entwicklung flexibler Dienstpläne als auch die Integration verschiedener Arbeitsmodelle.

Teilzeit-Modelle, Jobsharing und projektbasierte Zusammenarbeit werden zunehmend wichtiger und erfordern neue Ansätze in der Personalplanung und -verwaltung.

Fachkräftemangel und internationale Rekrutierung

Der anhaltende Fachkräftemangel in der Pflege macht internationale Rekrutierung zunehmend wichtiger. Seriöse Personaldienstleister investieren in die Gewinnung und Qualifizierung von Pflegekräften aus dem Ausland.

Dies erfordert umfassende Unterstützung bei der Integration, angefangen bei Sprachkursen über die Anerkennung von Qualifikationen bis hin zur kulturellen Integration. Professionelle Personaldienstleister übernehmen diese Aufgaben und stellen sicher, dass internationale Pflegekräfte optimal auf ihre Tätigkeit in deutschen Pflegeeinrichtungen vorbereitet werden.

Die demografische Entwicklung wird den Fachkräftemangel weiter verschärfen, weshalb innovative Ansätze zur Personalgewinnung und -bindung immer wichtiger werden.

Fazit: Strategische Partnerschaft für nachhaltigen Erfol
Wassim Achaib – Geschäftsführer WAMO Care

Über WAMO Care GmbH

Zugelassener Personaldienstleister für Pflegepersonal mit Sitz in Essen. Wir vermitteln qualifizierte Pflegekräfte an ambulante Dienste, stationäre Einrichtungen, Kliniken und Reha-Zentren im Ruhrgebiet.

GF: Wassim Achaib · HRB 91832, AG Düsseldorf

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